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en Audio No 21 Aug. 2026
A new counter-canon turns away from the fascist monuments that became architectural classics to look at forgotten antifascist projects. From Red Vienna to Gaza, Antifascist Architecture traces buildings shaped by solidarity, resistance, and collective life rather than power and spectacle.
en No 21 Aug. 2026
Nobody killed the humanities. And yet they lie in guilt and agony in their cave, reaching for the last roasted scraps of the Sun God’s sacred cattle. What does this end-of-the-world Odyssey summer mean for the public intellectual? And can they survive it?
+en Audio No 18 Apr. 2026
Was geschieht, wenn man die niederländische Literatur aus ihrem beschaulichen nationalen Gehäuse sprengt und in eine postimperiale, trümmerübersäte Weltgeschichte versetzt? Safae el Khannoussis Debüt folgt einer jüdisch-marokkanischen Dissidentin quer durch «Oroppa» und zurück nach Nordafrika.
+en No 17 Feb. 2026
Um 1960 galt Paris vielen Schwarzen Intellektuellen als Zufluchtsort vor Rassismus. In Gesicht aus Stein konfrontiert William Gardner Smith dieses Ideal mit der mörderischen Repression algerischer Einwanderer. Die resultierenden Konflikte, auch zwischen Minderheitengruppen, erinnern an heute.
+en No 10 Apr. 2025
Vom Westen kaum bemerkt, zerrissen von religiösen, ethnischen und ökonomischen Konflikten, ist der Sudan seit Jahren eine der tödlichsten Regionen der Welt. Die systematische Gewalt gegen Frauen in diesem Krieg hat eine Vorgeschichte im Sklavenhandel – und in der Familienhistorie unserer Autorin.
+fr No 8 Jan. 2025
Kamel Daoud, Gewinner des Prix Goncourt 2024, gilt in Frankreich als maßgebliche Stimme des intellektuellen Algerien und Experte für koloniale Vergangenheit, Islamismus und Einwanderung. Sein Roman Houris behandelt den algerischen Bürgerkrieg der 1990er – und lässt einige historische Lücken.
+it No 8 Jan. 2025
Mit 97 überlebt Leni Riefenstahl einen Hubschrauberabsturz im Sudan – eine weitere Survivor-Story in ihrem an Heldengeschichten reichen Leben. In Andreas Veiels Doku Riefenstahl sind es nicht die kleinen Fehler, die R.s Lebenslügen aufdecken. Es ist die archivarische Sammelwut der Autorin selbst.
+en No 2 Apr. 2024
Jan Assmann erforschte nicht nur Ursprungsmythen, er erzählte sie auch. Seine These vom Antisemitismus als Reaktion auf monotheistische Gewalt wurde selbst als antisemitisch kritisiert. Doch das war sie nicht, vielmehr zeigte sie das Judentum als Kern und Herausforderung der westlichen Zivilisation.
+en No 2 Apr. 2024
Mohamed Kordofani gehört zu einer Kohorte junger, autodidaktischer Filmemacher aus dem Sudan. Sein Goodbye Julia lief als erster sudanesischer Film in Cannes. Gender- und klassensensibel erzählt er von der rassistischen Hierarchie zwischen Nord- und Südsudan, die das Leben von Generationen prägt.